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Stundenzettel online

Monat und Bundesland wählen, Arbeitszeiten eintragen: Der Rechner kennt die Feiertage, rechnet Urlaub und Krankheit als Soll-Gutschrift, zeigt den Monatssaldo und prüft Pausen und Ruhezeiten. Drucken oder als CSV speichern.

Arbeitstage
TagTypBeginnEndePauseNetto

* = gesetzliche Mindestpause angesetzt. Urlaub und Krankheit an Arbeitstagen werden mit dem Tages-Soll gutgeschrieben.

Gearbeitet im Monat
0:00 h
Dezimal
0,00 h
Soll
–
Gutschrift Urlaub/Krank
0:00 h
Saldo
–
Tage Arbeit / Urlaub / Krank
0 / 0 / 0

    Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser; Eingaben werden nicht an einen Server übertragen. Keine Rechtsberatung – Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen können abweichen. So rechnen wir.

    Stundenzettel online – Stundenzettel auf einem Klemmbrett mit Tabellenzeilen und Kugelschreiber

    Was ist ein Stundenzettel?

    Ein Stundenzettel ist die tageweise Aufstellung Ihrer Arbeitszeit über einen Abrechnungszeitraum, meist einen Monat: Datum, Beginn, Ende, Pause und die daraus berechnete Netto-Arbeitszeit. Am Monatsende stehen die Summe, das Soll und der Saldo – also ob Sie mehr oder weniger gearbeitet haben als vereinbart.

    Dieser Online-Stundenzettel kennt die gesetzlichen Feiertage Ihres Bundeslands, schreibt Urlaub und Krankheit automatisch gut und prüft jeden Tag nach dem Arbeitszeitgesetz. Das Ergebnis drucken Sie aus, speichern es als PDF oder laden es als CSV für Excel herunter.

    Warum einen Online-Stundenzettel nutzen?

    • Soll ohne Kalenderblättern: Arbeitstage und Feiertage des Monats sind bereits eingetragen.
    • Abwesenheiten richtig gewertet: Urlaub und Krankheit an Arbeitstagen mindern den Saldo nicht.
    • Standardzeiten mit einem Klick: Normale Tage vorbelegen, nur Abweichungen ändern.
    • Kontrolle eingebaut: Fehlende Pausen, Tage über 10 Stunden und zu kurze Ruhezeiten werden markiert.
    • Zum Unterschreiben: Die Druckansicht zeigt nur Tabelle und Summen.

    Was kann dieser Stundenzettel berechnen?

    AufgabeSo geht'sErgebnis
    Monatsstunden erfassenBeginn, Ende, Pause je TagIst-Stunden in h:mm und dezimal
    Soll des MonatsMonat, Bundesland, Arbeitstage, Soll pro TagSoll ohne Feiertage, mit Zahl der Soll-Tage
    Urlaub, Krankheit, FreizeitausgleichSpalte „Typ“Gutschrift für Urlaub/Krank; Freizeitausgleich ohne Gutschrift
    MonatssaldoautomatischIst + Gutschrift − Soll
    Rechtliche PrüfungautomatischPausen, 10-Stunden-Grenze, Ruhezeit, Sonn-/Feiertagsarbeit, Wochen über 60 h
    AusgabeSchaltflächenCSV, Druck/PDF, Link mit allen Einträgen

    Die Eingaben erklärt

    Monat

    Der Abrechnungsmonat. Beim Wechsel des Monats wird die Tabelle neu aufgebaut.

    Bundesland

    Bestimmt die gesetzlichen Feiertage – etwa Fronleichnam in Bayern und NRW, den Reformationstag in Niedersachsen oder den Buß- und Bettag in Sachsen.

    Soll pro Arbeitstag

    Ihre tägliche Arbeitszeit laut Vertrag, z. B. 8:00 bei 40 Stunden an 5 Tagen oder 7:48 bei 39 Stunden.

    Arbeitstage

    Die Wochentage, an denen Sie regulär arbeiten. Nur für sie wird ein Soll angesetzt.

    Leere Pausenfelder mit gesetzlicher Mindestpause füllen

    Setzt für Tage ohne Pauseneintrag die kleinste gesetzlich ausreichende Pause an (markiert mit *).

    Standard-Beginn, -Ende, -Pause

    Ihre üblichen Zeiten. „Leere Arbeitstage vorbelegen“ trägt sie in alle Arbeitstage ein, die noch keine Zeiten haben.

    Typ je Tag

    Arbeit, Urlaub, Krank, Feiertag, Frei oder Freizeitausgleich. Feiertage und freie Tage sind vorausgefüllt; Urlaub und Krankheit wählen Sie selbst.

    Beginn, Ende, Pause je Tag

    Wie im Tagesrechner: Uhrzeiten und Pause in Minuten. Nachtschichten gehören in die Zeile des Tages, an dem sie beginnen.

    Die Ergebnisse erklärt

    ErgebnisBedeutung
    Gearbeitet im MonatSumme der Netto-Arbeitszeiten (Ist).
    DezimalIst als Kommazahl für Lohnprogramme.
    SollArbeitstage ohne Feiertage × Soll pro Tag; in Klammern die Zahl der Soll-Tage.
    Gutschrift Urlaub/KrankUrlaubs- und Krankheitstage an Arbeitstagen × Soll pro Tag.
    SaldoIst + Gutschrift − Soll. Plus = Überstunden, Minus = Minusstunden des Monats.
    Tage Arbeit / Urlaub / KrankZähler für die Abrechnung.

    So verwenden Sie den Stundenzettel

    Schritt 1: Monat und Bundesland wählen

    Die Tabelle zeigt alle Tage mit Feiertagen.

    Schritt 2: Soll und Arbeitstage prüfen

    Voreingestellt sind 8:00 Stunden, Montag bis Freitag.

    Schritt 3: Standardzeiten vorbelegen

    Beginn, Ende und Pause eintragen, „Leere Arbeitstage vorbelegen“ klicken.

    Schritt 4: Abweichungen eintragen

    Längere oder kürzere Tage ändern, Urlaub und Krankheit über „Typ“ markieren und deren Zeiten löschen.

    Schritt 5: Prüfen und sichern

    Saldo und Hinweise lesen, dann drucken, als CSV herunterladen oder den Link speichern.

    Formel

    Ist        = Σ (Ende − Beginn − Pause) aller Tage mit Zeiten
    Soll       = Arbeitstage ohne Feiertage × Soll pro Tag
    Gutschrift = Urlaubs- und Krankheitstage an Arbeitstagen × Soll pro Tag
    Saldo      = Ist + Gutschrift − Soll

    Feiertage verringern das Soll, weil an ihnen keine Arbeitspflicht besteht und das Entgelt fortgezahlt wird (§ 2 Entgeltfortzahlungsgesetz). Urlaub und Krankheit werden gutgeschrieben, denn auch hier läuft das Gehalt weiter. Freizeitausgleich bekommt keine Gutschrift: An diesem Tag bauen Sie Guthaben ab.

    Beispiel: Mai 2026 in Nordrhein-Westfalen

    Eingabe: Soll 8:00 h, Montag bis Freitag, 2 Urlaubstage, an den übrigen Tagen zusammen 131:30 h gearbeitet.
    Rechnung: Der Mai 2026 hat 21 Wochentage; drei davon sind Feiertage (Tag der Arbeit am 1.5., Christi Himmelfahrt am 14.5., Pfingstmontag am 25.5.). Soll = 18 × 8:00 = 144:00 h. Gutschrift = 2 × 8:00 = 16:00 h. Saldo = 131:30 + 16:00 − 144:00.
    Ergebnis: +3:30 Stunden Überstunden im Mai. Diesen Wert übernehmen Sie als Übertrag in den Überstunden-Rechner, um Ihr Arbeitszeitkonto über mehrere Monate zu führen.

    Welche Feiertage berücksichtigt werden

    Hinterlegt sind die neun bundesweiten Feiertage sowie die landesweiten Feiertage je Bundesland: Heilige Drei Könige (BW, BY, ST), Internationaler Frauentag (BE, MV), Fronleichnam (BW, BY, HE, NW, RP, SL), Mariä Himmelfahrt (SL), Weltkindertag (TH), Reformationstag (BB, HB, HH, MV, NI, SN, ST, SH, TH), Allerheiligen (BW, BY, NW, RP, SL) und Buß- und Bettag (SN). Bewegliche Feiertage werden aus dem Osterdatum berechnet.

    Nicht enthalten sind Feiertage, die nur in einzelnen Gemeinden gelten – Mariä Himmelfahrt in überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns, Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens, das Augsburger Friedensfest. Stellen Sie den Tag in diesem Fall per Hand auf „Feiertag“.

    Was das Ergebnis beeinflusst

    • Unterschiedlich lange Arbeitstage: Der Stundenzettel setzt für jeden Arbeitstag dasselbe Soll an. Ist Ihr Freitag vertraglich kürzer, stimmt der Saldo nur näherungsweise.
    • Teilweise Abwesenheit: Einen halben Urlaubstag bildet die Spalte „Typ“ nicht ab; tragen Sie in diesem Fall die gearbeiteten Stunden ein und rechnen Sie die halbe Gutschrift selbst hinzu.
    • Durchschnitt oder tatsächlicher Monat: Das Soll hier folgt den echten Arbeitstagen; ein festes Monatsgehalt beruht dagegen auf dem Durchschnitt von 4,33 Wochen – den Unterschied erklärt der Ratgeber Arbeitsstunden pro Monat.
    • Kappungsgrenzen: Ob Guthaben über einer Grenze verfällt, regelt Ihr Gleitzeitmodell.
    • Monatsgrenzen: Eine Nachtschicht am letzten Tag des Monats zählt zum alten Monat; die Ruhezeit zum ersten Tag des neuen Monats prüft der Stundenzettel nicht.

    Stundenzettel und Arbeitszeiterfassung

    Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.09.2022 müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfassen. Sie dürfen das auf die Beschäftigten übertragen, etwa per Stundenzettel, bleiben aber verantwortlich. Eine bestimmte Form schreibt das Gesetz bislang nicht vor; die geplante Reform soll die elektronische Erfassung einführen. Einzelheiten im Ratgeber Zeiterfassungspflicht.

    Für Beschäftigte ist ein zeitnah geführter, gegengezeichneter Stundenzettel außerdem ein wichtiges Beweismittel, wenn es später Streit über Überstunden gibt. Wer lieber in Excel arbeitet, findet die Formeln im Ratgeber Arbeitszeit in Excel berechnen; die CSV-Datei dieses Stundenzettels öffnet Excel direkt.

    Wer den Stundenzettel nutzt

    • Beschäftigte mit Gleitzeit, die den Monatssaldo vor der Abrechnung selbst ermitteln.
    • Minijobber, für die der Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit aufzeichnen muss.
    • Kleine Betriebe ohne Zeiterfassungssystem, die einen einheitlichen Monatsbogen ausgeben.
    • Werkstudierende und Aushilfen, die nach Stunden bezahlt werden.
    • Beschäftigte im Homeoffice, deren Zeiten niemand stempelt.

    Typische Fehler

    Feiertage wie freie Tage behandeln

    Ohne Feiertag im Kalender steigt das Soll um einen ganzen Tag – und es entstehen Minusstunden, die keine sind. Der Stundenzettel trägt Feiertage automatisch ein.

    Urlaub als 0 Stunden zählen

    Ein Urlaubstag ohne Gutschrift erzeugt 8 Minusstunden. Über den Typ „Urlaub“ wird er gutgeschrieben.

    Freizeitausgleich als Urlaub eintragen

    Dann bleibt das Guthaben unverändert, obwohl Sie frei hatten. Freizeitausgleich baut Guthaben ab und bekommt keine Gutschrift.

    Zeiten erst am Monatsende nachtragen

    Aus dem Gedächtnis rekonstruierte Zeiten sind ungenau und im Streitfall wenig wert. Tragen Sie täglich ein und speichern Sie den Link.

    Tipps

    • Den Link nach jedem Eintrag als Lesezeichen aktualisieren – er enthält den ganzen Monat.
    • Am Monatsende drucken, unterschreiben und gegenzeichnen lassen.
    • Die CSV-Dateien der Monate in einem Ordner sammeln; zusammengeführt ergeben sie Ihr Jahresprotokoll.
    • Einen Dienstplan vorab prüfen Sie besser mit dem Schichtplan-Prüfer, der auch Ersatzruhetage für Sonntagsarbeit kennt.

    Rechtliche Hinweise

    Die Prüfungen folgen dem Arbeitszeitgesetz (§§ 3–5, 9–11 ArbZG). Arbeitszeit über 8 Stunden je Werktag muss der Arbeitgeber aufzeichnen und mindestens zwei Jahre aufbewahren (§ 16 Abs. 2 ArbZG). Für Minijobber und Beschäftigte in den in § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Branchen verlangt § 17 MiLoG, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages aufzuzeichnen und mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Die Feiertagsdaten beruhen auf den Feiertagsgesetzen der Länder (landesweit geltende Feiertage). Der Stundenzettel ist eine Rechenhilfe und keine Rechtsberatung.

    Häufige Fragen

    Wie fülle ich einen Stundenzettel richtig aus?

    Für jeden Arbeitstag Beginn, Ende und Pause eintragen, Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankheit kennzeichnen und am Monatsende Ist, Soll und Saldo ausweisen. Zeitnah eintragen, nicht nachträglich schätzen.

    Welche Angaben gehören auf einen Stundenzettel?

    Mindestens Datum, Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit sowie die Pausen. Sinnvoll sind außerdem Abwesenheiten, Monatssumme, Soll und Saldo sowie Unterschriften von Beschäftigtem und Vorgesetztem.

    Wie trage ich Urlaub und Krankheit ein?

    Wählen Sie in der Spalte „Typ“ Urlaub oder Krank und lassen Sie die Zeiten leer. Der Stundenzettel schreibt das Tages-Soll gut, sodass keine Minusstunden entstehen.

    Werden Feiertage automatisch berücksichtigt?

    Ja, alle bundesweiten und landesweit geltenden Feiertage Ihres Bundeslands. Sie senken das Soll des Monats.

    In meiner Gemeinde gilt ein zusätzlicher Feiertag – was tun?

    Stellen Sie den Tag in der Spalte „Typ“ auf „Feiertag“ und lassen Sie die Zeiten leer. Örtliche Feiertage wie Mariä Himmelfahrt in Teilen Bayerns sind nicht vorausgefüllt.

    Wohin gehört eine Nachtschicht am Monatsende?

    In die Zeile des Tages, an dem sie beginnt – eine Schicht vom 31. auf den 1. also in den alten Monat. Die Ruhezeit zum ersten Dienst des neuen Monats prüfen Sie mit dem Ruhezeit-Rechner.

    Ich arbeite auch samstags – was muss ich einstellen?

    Haken Sie unter „Arbeitstage“ den Samstag an. Dann wird auch für Samstage ein Soll angesetzt; bei unterschiedlich langen Tagen ist der Saldo nur näherungsweise richtig.

    Kann ich den Stundenzettel als PDF speichern?

    Ja: „Drucken / PDF“ öffnet den Druckdialog des Browsers; wählen Sie dort „Als PDF speichern“. Die Druckansicht blendet Navigation und Erklärtexte aus.

    Wie mache ich später weiter, ohne alles neu einzugeben?

    Speichern Sie den Link mit „Link kopieren“ oder als Lesezeichen. Er enthält alle Einträge des Monats; beim Öffnen ist der Stundenzettel wiederhergestellt.

    Muss ein Stundenzettel unterschrieben werden?

    Eine Unterschrift schreibt das Gesetz nicht allgemein vor; viele Arbeitgeber verlangen sie aber. Eine Gegenzeichnung durch den Vorgesetzten erhöht den Beweiswert erheblich.

    Wie lange muss ein Stundenzettel aufbewahrt werden?

    Aufzeichnungen nach § 16 Abs. 2 ArbZG und § 17 MiLoG mindestens zwei Jahre. Für eigene Nachweise über Überstunden lohnt es sich, sie bis zum Ablauf der Verjährung von drei Jahren aufzuheben.

    Fazit

    Der Stundenzettel erfasst einen ganzen Monat: Sie wählen Monat und Bundesland, tragen Ihre Zeiten ein und markieren Urlaub oder Krankheit. Heraus kommen Ist, Soll, Gutschrift und Saldo, eine rechtliche Prüfung jedes Tages und ein druckbarer Nachweis – für Gleitzeit, Minijob und jede Abrechnung nach Stunden.

    Quellen